Ende

Dies ist das Ende des Rallye Blogs.

Wir hatten viel Spaß, tolle Erlebnisse, bleibende Eindrücke und haben viele neue Leute kennengelernt. Es war ein Road Trip durch tolle Landschaften, über einsame Straßen und natürlich ans Nordkap. Bereits nach wenigen Tagen musste ich überlegen, welcher Wochentag ist und auch die Uhrzeit war auf Grund der nicht mehr untergehenden Sonne nur noch schwer einzuschätzen. Es ist uns mehrfach passiert, das wir lange in den Abend hineingefahren sind, um dann festzustellen, dass es Zeit wird, einen Platz für die Nacht zu finden.

Die Vorarbeiten am Auto haben sich gelohnt – wir hatten keine Probleme mit Avanti – er hat bis auf Diesel keinerlei Flüssigkeiten benötigt und war mit ca. 6,5l auf 100km sehr genügsam. Ganz im Gegenteil, die langen Fahrten (in Summe knapp 8.000km) haben sich eher noch positiv auf die Laufruhe ausgewirkt und Dank Klimaautomatik, Automatik und bequemen Sitzen war die Reise auch noch sehr komfortabel.

Etwas verschätzt haben wir uns mit dem mitgeführten Proviant – viel zu viel. Auf den Lofoten haben wir 10 Dosen an ein anderes Team abgegeben und sind trotzdem noch mit 23 Dosen im Gepäck wieder zurückgekommen. Die Konserven sind nun aber etwas Besonderes – einmal über den Polarkreis und zurück!

Die Ausrüstung in Form von Zelten, Pavillon, Schlafsäcken und Isomatten hat auch funktioniert, es war im Rahmen des Möglichen bequem. Die Erfahrung, in einem nassen Zelt (teilweise leider auch innen) aufzuwachen, dieses in strömendem Regen abzubauen und nass zu verstauen ist allerdings auch etwas, was ich nicht öfter machen möchte – da haben wir die Busse und Dachzelte beneidet.

Wenn ich dieses Rallye noch einmal fahren würde (was ich aktuell nicht vorhabe), dann mit Anpassungen:

  • weniger Proviant
  • größeres Zelt, in dem man auch einmal sitzen kann, vielleicht sogar ein Dachzelt mit Vorzelt
  • Mückenspray von Tag 1 an
  • Änderung der vorgeschlagenen Route – Stichwort Atlantikstraße

Danke fürs Lesen und die vielen Zusprüche, die uns während der Tour erreicht haben – so war immer ein Stück zuhause mit dabei!

Wolfgang.