Tag 6 – 20.06.2019

Nach dem tollen Fest ging es heute morgen etwas später los, wir kamen erst nach 09:00 auf die Straße.

Die Fahrt über die Lofoten war wie gestern voll von tollen Landschaften.

Danach waren wir noch einmal Volltanken (diesmal 6,6l auf 100km, vermutlich wegen der Berg- und Talfahrten) und dann aufs norwegische Festland.

Kurz nach 12 gab es eine kurze Mittagspause mit 2 Konserven und schwedischem Getränk.

Den Rest des Tages haben wir mit der Fahrt

durch gigantische norwegische Fjorde verbracht und sind nun auf einem Campingplatz auf dem Weg zum Nordkap gelandet.

Morgen geht es dann noch weiter in den Norden, bis wir dann die Rückreise beginnen.

Tag 5 -19.06.2019

Der Tag hat sehr früh um 04:00 angefangen, da wir die Fähre auf die Lofoten um 06:00 erwischen wollten.

Das hat auch funktioniert und wir konnten dann bei ein paar Stunden Fähre entspannen.

Die Überfahrt hat knapp 3,5 Stunden gedauert, so das wir gegen 09:30 Reifen auf die Lofoten gesetzt haben.

Dort hat uns eine atemberaubende Landschaft erwartet, die man kaum in Bildern festhalten kann.

Nach der Ankunft haben wir uns einen Campingplatz zum Duschen und Verweilen gesucht – die ca. 80km entfernte Party ging erst um 17:00 los.

Dorthin sind wir dann um kurz nach 15:00 aufgebrochen und haben erneut die Landschaft genossen.

Auf der Feier haben wir dann alle anderen Teams getroffen.

Zu guter Letzt habe ich dann noch am Eismeerbad teilgenommen – sehr kalt.

Nun geht es wieder ins Zelt und morgen weiter Richtung Nordkap.

Tag 4 – 18.06.2019

Das heutige Etappenziel war die Überquerung des Polarkreises und das Erreichen von Bodø, um morgen früh mit der Fähre auf die Lofoten überzusetzen.

Wir haben Schweden verlassen und sind in Norwegen angekommen. Kurz vor der Grenze gab es noch einen Tankstopp.

Ein paar Kilometer weiter dann die unspektakuläre Einreise nach Norwegen.

Am Polarkreis liegt noch etwas Schnee in einer sehr kargen Landschaft.

Die Übernachtung erfolgt wieder als wildes Camping im Zelt.

Morgen geht es um 04 Uhr raus, deshalb jetzt Nachtruhe bei völliger Helligkeit.

Tag 3 – 17.06.2019

Und wieder weiter im Norden sitzen wir nun am Lagerfeuer und es ist um 23:50 noch hell.

Der Weg hat uns heute durch Gebirge und an schönen Seen vorbeigeführt, unsere Mittagspause haben wir auch an einem See verbracht.

Avanti läuft gut und hat heute im Schnitt nur 6,5l verbraucht, auch wenn er beim starken Beschleunigen sehr stark qualmt. Nun stehen wir an einem Fluss und werden auch bald in die Zelte verschwinden.

Tag 2 – 16.06.2019

Heute ging es recht früh los, nachdem unser Wildcamping gut geglückt war – mit einem schönen Kaffee.

Die Challenge des Tages war der Besuch eines Schrottplatzes mitten im Wald und das dortige Auffinden des angeblichen ABBA Tourbusses von 1974. Ob es stimmt? Egal, er war leicht zu finden.

Danach haben wir erstmal ein paar Kilometer gemacht und dann auf einem Rastplatz schön Mittag gegessen. Bei mir gab es Milchreis und bei Nils Chili con carne – davon haben wir dann jetzt drei Dosen kostenfrei abzugeben…

Nach dem Mittagessen wieder auf die Straße und bis zu einem Campingplatz nördlich von Ludvika- wir wollten den Abend heute nicht mit der Suche nach einem Schlafplatz verbringen, sondern haben noch ein paar Burger gegrillt.

Morgen geht es dann weiter nach Norden.

Der erste Tag

Nils und ich sitzen nun irgendwo an einer Landstraße im großen Zelt, alles ist aufgebaut und es gab auch zwei Konservendosen zum Abendessen.

Der Weg hat uns über Fehmarn nach Rødby über Malmö hierhergeführt.

Bisher hat alles geklappt und der erste Tag geht dem Ende zu.

Avanti hat heute seinen 400.000 km erlebt und er läuft sehr gut.

Morgen mehr, gute Nacht.

Gepackt und bereit zur Abfahrt

Am letzten Tag vor dem Start haben wir heute das Auto gepackt. In der Dachbox sind alle Campingausrüstungsgegenstände wie Zelt, Stühle, Isomatte usw. gelandet – das passt auch alles gut rein.

Als Hauptverpflegung hatten Nils und ich uns für Konservendosen entschieden.Proviant

In Summe sind das knapp 50 Dosen, die alle Ihren Platz im Doppelboden von Avantis Kofferraum gefunden haben.

Vermutlich haben wir nach 3 Tagen keine Lust mehr auf Dosen, dann fahren wir den Rest eben einmal um die Ostsee…

 

Ein ganz besonderes Geschenk für die Tour habe ich auch noch von meiner lieben Frau Angelika bekommen, nämlich diesen handgefertigten Quilt als Decke in den Audi Sport Farben.

Quilt

 

 

Der Quilt ist schön groß und hat ein leichtes, aber sehr gut wärmendes Innenflies. Merci!!!

 

 

 

Den Rest des Gepäcks haben wir dann in alter Tetris-Bauweise auch noch in den Kofferraum bekommen, mit dabei sind ein zweites Ersatzrad, Campingkocher, Wasser, weitere Verpflegung, Werkzeug und ein paar Flüssigkeiten und Ersatzteile für Avanti.

Gepackt

Nun noch einmal die Liste durchgehen und schauen, ob auch alles im Auto ist….

Dann morgen früh los, Nils einsammeln und ab zum Fischmarkt nach Hamburg.

Avanti – Liste der Reparaturen

Nur noch knapp zwei Wochen  – jetzt darf nichts (großes) mehr kaputt gehen, sonst wird es eng. Im Zweifelsfall haben wir zwar noch Plan B, eine ordentliche C4 Limousine zur Verfügung, muss aber nicht sein.

Deshalb habe ich mir die Fragen gestellt: Was haben wir schon alles repariert und getauscht? Was sollen wir an Teilen mitnehmen? Die Auflistung fällt dann aber doch recht imposant aus:

Große Inspektion mit allen Filtern, Öl, Getriebeöl, Ventildeckeldichtung, alle Riemen inkl. Spannrollen und Riemenspanner, alle Stoßdämpfer mit neuem Staubschutz und Lagern, Querlenker und Spurstangenköpfe, Spur und Sturz einstellen lassen, neue Reifen, Achsmanschette rechts außen, Anlasser, Batterie, Bremsen vorne komplett und Bremsflüssigkeit, Rücklaufleitungen der Einspritzdüsen, Scheibenwischermotor, Klimabedienteil, Scheinwerfer und Blinker, Radio und Antenne, diverse Lämpchen im Innenraum, beide vordere Kotflügel, kleinere Roststellen an Fahrertür und Motorhaube und ein wenig Tuning durch Sportsitze, einen USB Charger und das Funkgerät. Als Ersatzteile sind nun noch verfügbar: Glühkerzen, Achsmanschette, Lichtmaschinenregler, LMM, AGR Ventil – das nehmen wir zur Sicherheit alles mal mit.

Spielzeug für die Fahrt

Seit ca. zwei Wochen gibt es rege Kommunikation zwischen den Teams, WhatsApp sei Dank. Hier wurde auch schon einmal das Thema CB Funk andiskutiert, weshalb wir uns so eine Gerät gekauft haben. Gestern haben wir dann eine große Antenne an der Dachreling montiert und das Gerät eingebaut. Zumindest auf der Autobahn war schon recht viel auf den Kanälen los – mal sehen, wie die Kommunikation auf der Reise mit anderen Teams funktioniert…Funkgerät